Die psychoanalytische Herangehensweise beruht darauf, dass Sie eingeladen sind, frei über alle Gedanken, Phantasien und Gefühle zu sprechen, die Ihnen in diesem Moment in den Sinn kommen. Hinter aktuellen Schwierigkeiten und hinter sich wiederholenden Mustern verbergen sich Ängste, Konflikte und seelische Schmerzen, welche ihren Ursprung meistens in früheren Erlebnissen bzw. Beziehungserfahrungen haben. 

Zugrundeliegende Bedeutungen sind bewusst oft noch nicht zugänglich. Rationale Einsicht reicht nicht aus - bei zunehmendem Vertrauen entsteht innerhalb der Therapiebeziehung ein emotionales Erforschen, Verstehen und Durcharbeiten. 

Ein psychoanalytisches Setting und eine spezifische Art des Zuhörens und Antwortens tragen dazu bei. Indem innere Schwierigkeiten direkt bearbeitbar werden, müssen sie sich weniger als Symptome und allgemeine Leidenszustände zeigen. Ein Wert dieser Methode liegt darin, sich den Raum und die Zeit zu geben, welche Entwicklung und Veränderung brauchen - und sich zugleich mit den Aspekten der Realität, die unveränderbar sind, auf versöhnliche Weise zu arrangieren. 

 

Im Unterschied zu anderen Methoden orientiert sich die psychoanalytische Methode weniger an den einzelnen Symptomen, sondern mehr an der gesamten Persönlichkeit. Die psychische Struktur verändert sich nachhaltig, und die Lebensqualität kann daher langfristig steigen*.

 *zur Wirksamkeit vgl. Shedler (2011) - siehe bei >Texte

 

Psychoanalytische Therapieformen eignen sich für (so genannte) "gesunde" Personen mit Interesse an Selbsterfahrung, für Personen mit leichten oder mittelschweren Belastungen, sowie für Personen mit schwerwiegenden psychischen Erkrankungen.

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Was kann eine Psychoanalyse für Sie bedeuten?
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